Aus dem Leben eines entnervten Mieters

 

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Zum Ersten... zum Zweiten... Verkauft!

Was soll ich sagen? "Ende gut, alles gut!" oder "Schlimmer geht immer!" Derzeit kann ich das noch nicht beurteilen. Aber unser Vermieter schickte einen Brief, in dem nun offiziell die Kündigung der Hausverwaltung mitgeteilt wurde und *Trommelwirbel* ein Eigentümerwechsel. Wir wurden verkauft. "Schon wieder", könnte man sich denken. Ich sehe es erst einmal positiv. Ich frage mich jedoch, wer so bescheuert ist und sich dieses Objekt kauft. Naja, auch egal. Es kann eigentlich nur besser werden. Hoffentlich! Die neuen Vermieter übernehmen die Verwaltung selbst. Beten wir, dass sie Ahnung haben. Sonst ziehe ich aus! Keine Lust auf weitere Streitigkeiten mit irgendwelchen oberschlauen Vermietern und Hausverwaltungen.
6.9.14 11:37


Schon wieder Post!

Nun ist es bereits ein wenig länger her, dass ihr etwas von mir gehört habt. Ich habe 1 Woche Urlaub bei meiner Schwester auf dem Land gemacht (Wirklich! Da gab es Kühe und sie waren nicht Lila; Stechmücken so groß wie hier die Stubenfliegen sind, dementsprechend sah ich aus...) und mich von dem ganzen Stress hier erholt. Nachdem ich dann wieder hier war (als daheim oder Zuhause möchte ich es einfach nicht bezeichnen, weil es nun mal nicht so ist), bekam ich erneut einen Brief. Diesmal vom Anwalt der Vermieter (besser gesagt vom "Vermieterbund-Anwalt"). Ich wundere mich heute noch, dass Anwälte ihren Mandanten nicht sagen, dass sie Unrecht haben, selbst wenn sie dafür bezahlt werden ihrem Mandanten Honig ums Maul zu schmieren. Unverständlich... Berufsehre wird da anscheinend mikroskopisch klein geschrieben. Also haben mein Paps und ich wieder mal ein Antwortschreiben aufgesetzt, dieses aber vorher zur Durchsicht an den Mieterbund geschickt, damit ich da auch nichts falsch mache. Unser Roman war inhaltlich korrekt, aber wie bereits erwähnt ein Roman und dementsprechend lang. Tipp vom Mieterbund: Bitte kürzen, dann wäre alles in Ordnung. *grummel* Früher im Deutschunterricht bekam man nur gute Noten, wenn man viel geschrieben hat, heute heißt es "In der Kürze liegt die Würze!". Auch gut. Die Kürzung des Briefs liegt nun also vor und wird morgen verschickt. Meinetwegen können alle direkt zur Hölle fahren! Ich habe recht und das bleibt auch so! Und eins muss ich noch loswerden: "My home is NOT my castle!" Definitiv nicht!!!
31.8.14 09:31


Die schnöde Wahrheit

Das Treffen mit dem Mieterbund liegt nun in der Vergangenheit. Die Punkteliste wurde unerklärlicherweise irgendwie noch länger als geplant. Die gewonnenen Erkenntnisse sind leider nicht alle wirklich zufrieden stellend. Zu Punkt 1 der Tagesordnung (Nachtabsenkung): Der Vermieter kann tatsächlich tun und lassen, was er will (Es war mir irgendwie klar, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. "Oh, tot!"). Natürlich sollte man energiesparend haushalten und somit eine Nachtabsenkung einführen, aber verpflichtet ist man dazu nicht. Punkt 2 war ursprünglich das Schreiben vom Anwalt, wurde dann aber zu dem Punkt "Übersichtlichkeit der Nebenkostenabrechnung". Interessant, was ich dort erfahren habe. Der Mietvertrag gibt dem Verwalter die Punkte für die Nebenkostenabrechnung vor. Zumeist auf Seite 2 des Mietvertrags ist eine Übersicht über die Nebenkosten aufgestellt und diese diktiert die Posten für die Abrechnung. Fiktive Punkte, die dort nicht erscheinen, dürfen nicht in die Abrechnung rein. Auf Punkt 3 der Tagesordnung hat es dann tatsächlich der Brief vom Anwalt geschafft. :D Ich solle Irritation vorschieben und nochmals erklären, was Sache ist, riet man mir. Und den Anwalt solle ich übergehen und direkt an die HV Y. schreiben. (Ist bereits erledigt. Ich war höflich, aber durchaus forsch auftretend. Ich wollte schließlich Teile meiner Nachzahlung zurück. ^^) Punkt 4 war besetzt mit dem Hausmeister und dessen Bezahlung. 20% dürfe ich als Verwaltungskosten abziehen (Maklertätigkeiten und Hausverwaltung sind nämlich "Verwaltungskosten" wie es so schön heißt.) Punkt 5 beinhaltete die zweite Version der Abrechnung für 2012. Ihr könnt euch vorstellen, dass der Anwalt herzlich gelacht hat, als ich ihm von der "Vermieter-Mafia" berichtet habe. Und als er fragte, welchen Betrag wir denn schlussendlich gezahlt haben und wir sagten den ersten, musste er noch mehr lachen. Die Texte der HV Y. bezeichnete er übrigens als "unbeholfen und nicht aussagekräftig". *rofl* Meine Worte, wenn auch höflich ausgedrückt. Und wieder wünsche ich an dieser Stelle ein schönes Wochenende!
2.8.14 11:01


Der Tag der Wahrheit

Morgen ist der Tag der Wahrheit. Ich habe einen Termin beim (von Vermietern gefürchteten) Mieterbund. Die entscheidenden Fragen sind folgende: 1. Darf der Vermieter tun und lassen, was er will in Bezug auf die Nachtabsenkung der Heizung (wenn im Mietvertrag eine Nachtabsenkung von 22 Uhr bis 6 Uhr drin steht)? Das war übrigens O-Ton vom Vermieter. "Ich kann tun und lassen, was ich möchte." (Man stelle sich hierbei einen leicht zeternden Ton des Vermieters vor...) und 2. Der Brief vom Rechtsanwalt. Ich bin mir sicher der gute Mann wird morgen auch seinen Spaß haben, wenn ich ihm alle wichtigen Unterlagen präsentiere und die von Ignoranz und Unkenntnis strotzenden Schreiben der Hausverwaltung und des Vermieters. Es gibt wirklich Tage, an denen ich mich Frage, was ich alles an Unrecht begangen habe, dass ich so etwas verdiene. *facepalm*
29.7.14 20:41


Ein Brief, ein Brief...

Fangen wir schön der Reihe nach an. Mein Telefonat mit dem Hersteller (besser gesagt: mit einem der Servicetechniker) der Heizkostenverteiler, war ein teilweiser Erfolg. 1. Man kann die Dinger schon falsch programmieren. In unserem Fall aber nur mit einer Software und die hatte keiner dabei, bei den Auslesungen. 2. Man kann bis zu 16 Monatseinzelwerte auslesen und nicht nur den Memory, der nur 1 Jahr umfasst. So kann man wenigstens ein paar Rückschlüsse ziehen. *tschakka* Der Januar letzten Jahres ist mit diesem Monat flöten gegangen. Aufgrund des Urlaubs von Herrn X. (Verteiler-Kerl (nur nochmal zur Erinnerung)) geht leider auch der Februar flöten. Die Aufregung hier im Haus kann man sich vorstellen. -Hatte ich erwähnt, dass "echauffieren" (aufregen) mein allerneuestes Lieblingswort ist? - Aber wir können ja rechnen und werden schon noch herausfinden, wo der Fehler liegt! Nun zum heutigen Tag: Ich erhielt einen Brief. Also man erhält ja alle Tage mal einen Brief. Das besondere an dem Brief: Er kam von einem Rechtsanwalt! Ich will jetzt nicht sagen, dass ich Angst bekam, oder Schweißausbrüche vor Nervosität, aber ein wenig flau war mir schon. Ich also den Brief geöffnet. Lächerliche 10 Zeilen war er kurz. Ich solle Stellung nehmen bezüglich meiner Vorwürfe an die Hausverwaltung Y. *rofl* Meine Erheiterung war dementsprechend groß. Eigentlich hatte ich doch bereits alles in meinem Schreiben an die Vermieter gesagt. Wenn man seinem Anwalt aber nicht die Fakten auf den Tisch legt, dann kann der natürlich auch nur solche Schreiben verfassen. Vor allem einen Monat nach meinen Beschuldigungen (Ich weiß die HV ist nicht mehr die Jüngste, aber solch ein Schneckentempo hätte ich dann doch nicht erwartet...). Ich bin wirklich gespannt, was da noch weiter passiert. Echauffiert bin ich alle mal, wenn ich auch über so viel Ignoranz nur noch lachen kann. :D Erneut verbleibe ich an dieser Stelle mit meinen besten Wünschen für ein schönes und erholsames Wochenende.
26.7.14 14:01


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